Schachclub Groß-Zimmern 1921 e.V.

... von Anfang an auf Matt!

Archiv

Trainingszeiten

Aktuelles

Lust auf Schach?

Das Glöckelchen befindet sich in der Angelstraße 18 in Groß-Zimmern. Der Vereinsraum ist bequem über die stählerne Außentreppe zu erreichen. Parkplätze sind genügend vorhanden.

Impressum

Bezirksmeisterschaften 2020

Trotz Corona gelungenes Turnier in Babenhausen

06.09.2020

Über das nun vergangene Wochenende fanden trotz aller Umstände die diesjährigen Bezirksmeisterschaften in Babenhausen statt, wo sie in die dortige offene Stadtmeisterschaft integriert sind. Insgesamt fanden sich 34 Teilnehmer zusammen, um unter verschäften Spielbedingungen die Sieger auszuspielen. Gespielt wurde an einem zuvor desinfizierten Brett und mit dauerhaftem Mund-Nasen-Schutz. Diese Widrigkeiten hinderten das Teilnehmerfeld diesmal nicht daran, die vorherigen Besetzungen der Bezirksmeisterschaften in Sachen Spielstärke zu übertreffen. Der Hauptanteil der Teilnehmer fand sich im Ratingbereich zwischen 1700 und 2000 wieder, demenstprechend umkämpft waren sowohl die vorderen Plätze, als auch die Preisränge.

Von uns waren Martin und ich dabei und fanden es beide schön, mal wieder an einem echten Brett gegen einen echten Gegner spielen zu können, wenn auch über Stunden nur mit aufgesetzter Maske. Wie jedes Jahr war das Turnier ein gesetzter Meilenstein im persönlichen Kalender und auch dank guter Organisation sehr atmosphärisch. Mein Dank gebührt all denen, die es möglich gemacht haben, das Turnier während dieser schwierigen Zeit durchzuführen und auch durchzuziehen! Das gilt insbesondere den Babenhäuser Schachfreunden, die das Turnier ausrichten.

Ergebnisse gibt es beim Fallenden König Babenhausen

Saison wird ins Frühjahr 2021 verlängert

Obere Klassen fällen Entscheidung

27.08.2020

Nach sehr langen und widrigen Beratungen haben sich die oberen Klassen bis hin zur Oberliga nun entschieden, wie es mit der angefangenen, aber durch Corona unterbrochenen Saison 2019/2020 weiter gehen soll. Allen voran die Bundesliga als Präzedenzfall hat entschieden die Saison bis ins Frühjahr 2021 auszudehnen und die versäumten Spieltage an einem anderen Datum nachholen zu lassen. Diesem Entschluss sind bislang der Reihe nach alle Ligen bzw. Verbände gefolgt und verlängern ebenfalls ihre Runden. Unser Bezirk möchte weiterhin die Entscheidung des hessichen Schachverbandes abwarten, prognostiziert allerdings, dass sich dieser, gerade im Hinblick auf eine sonst aufkeimende Diskussion um Auf- und Absteiger, den höher getroffenen Entscheidungen anschließen wird. Dementsprechend will man dann auch im Bezirk handeln.

Das heißt also, dass wir uns darauf einstellen können, unsere beiden Spiele in der Starkenburgliga und der B-Klasse irgendwann nachzuholen. Daneben fällt natürlich auch die eigentlich jetzt im September anlaufende Saison 2020/2021 aus, sodass im Falle des Falles erst wieder ab September 2021 regulär gespielt werden könnte. Mir persönlich gefällt das nicht, aber ändern kann ich es auch nicht. Wenn man es positiv sehen möchte, kann man immerhin nun sicher sein, dass es mit der Entscheidung, die Saison fortzusetzen, gleichfalls zwei Sachen für den Schachclub zu feiern gibt: Denn wenn die Saison fortgesetzt und beendet wird, wird sie nicht abgebrochen oder annulliert. Das hat zur Folge, dass unsere erste Mannschaft in der Starkenburgliga verbleibt und noch besser unsere zweite Mannschaft in die A-Klasse aufsteigt, ganz gleich wie die letzten beiden Spiele ausgehen sollten.

Grillfest voller Erfolg

Schachclub begeht Saisonabschluss

17.08.2020

Nach langer Suche nach einem Termin und unter Einführung nebst Einhaltung aufgestellter Hygieneregeln- und Maßnahmen haben sich am vergangenen Samstag dann doch 16 Schachfreunde bei Roland zu unserem alljährlichen Saisonabschluss- oder kurz gesagt Grillfest eingefunden. Es wurde sogar ein Blitzturnier, wenn auch etwas umständlich wegen den Hygienevorschriften, nachgeholt. Zu finden ist das Ergebnis dieses als Monatsturnier für den April abgelegten Turniers unter dem Punkt Vereinsmeisterschaft.

Gebührend Dank gehört neben allen Mitgliedern, die trotz der widrigeren Umstände gekommen sind, auch wieder besonders Roland, der neben der Location die Organisation und Hauptarbeit getragen hat, dass das Fest nicht nur stattfinden kann, sondern auch seinen Namen verdient. Jetzt bleibt nur ein kleiner Makel an der ganzen Geschichte zu erwähnen: Die Entscheidung, ob die Saison denn überhaupt wirklich abgeschlossen ist oder doch noch fortgeführt wird, fällt erst noch. Das ist aber nicht mehr unsere Sorge.

Schachclub trifft sich wieder

Training unter Einhaltung hygienischer Standards wieder möglich

Nach der Vorlage eines Hygieneplans für das Training des Schachclubs ist es freitags wieder möglich sich zu treffen. Allerdings entfällt aufgrund der Ferien weiterhin das Kinder- und Jugendtraining. Der angesprochene Hygieneplan findet sich als Aushang im Schachclub selbst. Das Training freitags beginnt immer um 20:00 Uhr.

Schach in Zeiten des Lockdowns

Wie geht es weiter in der Saison?

Wie geht es mit der Saison 2019/20 weiter, sofern es denn weiter geht? Die Frage stellt sich insbesondere nach der Absage der bereits zuvor schon verschobenen letzten zwei Spieltage immer öfters. Wir müssen einfach abwarten, was die höheren Verbände machen und was schlussendlich unser Bezirk beschließt. Egal, was am Ende dabei raus kommt, es ändert an unserer sportlichen Situation glücklicherweise erst mal nichts. Die erste Mannschaft verbleibt in der Starkenburgliga, die zweite steigt auf. Natürlich besteht allerdings noch die Möglichkeit einer Annullierung der Saison samt Wiederholung derselben. Dann wären beide sportliche Erfolge auf die Probe gestellt, ob auch sie dann wiederholt werden können. Das Szenario halte ich allerdings für sehr unwahrscheinlich.
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Schachclub nun online

Training auf lichess.org

Liebe Schachfreunde,
Unser Onlinetraining findet unter folgendem Link statt: lichess.org

Schachclub vorübergehend geschlossen

Training fällt wegen Eindämmungsbestimmungen aus

Liebe Schachfreunde,
Die Gemeinde Groß-Zimmern hat das Glöckelchen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Außerdem werden von der Bundesregierung weitere Regelungen getroffen, die eine Zusammenkunft der Vereine zwecks Training vorübergehend aussetzt. Das betrifft natürlich auch unseren Schachclub, sodass wir, bis anderes verlautet wird, das Training ausfallen lassen müssen.

Ich werde auf lichess.org für Freitag einen Raum erstellen, in dem wir Partien spielen und zusammen online trainieren können. Das Monatsblitzturnier im April wird ebenfalls online stattfinden.

Bezirkstag, Ligabetrieb und Turniere abgesagt

Covid-19 macht vor Schachwelt nicht Halt

Durch die Ausmaße der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus bedingt, wurden in den letzten Tagen die Spielbetriebe auf Bundes- sowie Landesebene eingestellt und bis in den Mai hinein verschoben. Neben den verschiedenen Stellungnahmen des Schachbundes zur Entwicklung der mittlerweile von der WHO als Pandemie eingestuften Verbeitung gibt es auch Verhaltensempfehlungen seitens des Schachbundes. Auf Landesebene wurde dem Beispiel des Deutschen Schachbundes folgend der Spielbetrieb für die kommenden Spieltage abgesagt und ebenfalls verschoben. Entsprechend schnell wurde auch der kommende 10 Spieltag des Starkenburger Bezirks auf den 17. Mai verlegt und der für morgen geplante Bezirkstag vorerst gecancelled.

Daneben haben die ersten Organisatoren der im Frühjahr sonst stattfindenden Schachopen bereits ihre Events abgesagt. Unter anderen bedauere ich persönlich hierbei das Grenke Chess Open in Karlsruhe, das Europas größtes Schachturnier darstellt, habe aber natürlich Verständnis für diesen Schritt. Währenddessen ich diese Zeilen schreibe ist die Deutsche Amateurmeisterschaft in Darmstadt weiterhin geplant, bietet den bereits angemeldeten Teilnehmern aber einen jederzeit möglichen Rücktritt an. Ich gehe davon aus, dass der DSAM-Cup ebenfalls die nächsten Tage abgesagt wird.

Mannschaften siegen im Gleichschritt

Heimspiele werden beide gewonnen

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I. 5½ : 2½
Einen ungefährdeten Heimsieg gab es heute für die erste Mannschaft. Während Reinheim/Groß-Bieberau schon nur zu sechst antrat (Lukas an Brett 4 und ich an Brett 1 hatten keinen Gegner) und wir somit von Beginn an 2:0 vorne lagen, hatten wir mit Martin die Mannschaft auf acht Mann aufgefüllt. Jasko, heute an Brett 6 spielend, steuerte als erster einen weiteren halben Punkt zum Punktekonte bei. Beide Parteien hatten nach vollständig abgeschlossener Entwicklung guten Zugriff aufs Spiel, sodass es bei einem leichten Abtasten und schnellem Neutralisieren feindlicher Drohungen blieb. Auf ein weiteres Auskämpfen der Partie wurde durch die Punkteteilung verzichtet.
Harald indes kämpfte bis zum Schluss. Nachdem auch hier beide Spieler ihre Entwicklung ordentlich abschlossen, ließ sich Haralds Gegner einen unästhatischen Doppelbauern auf der d-Linie verpassen, der Harald die Möglichkeiten am Damenflügel überließ, Spiel zu generieren. Harald ließ sich nicht zweimal bitten und schob an Raum gewinnend seinen b- und c-Bauern vor. Weiß suchte nun am Königsflügel Gegenspiel und Abtauschmöglichkeiten, die er auch fand, da Harald zumindest den ein oder anderen Abtausch zuließ bzw. auch selbst suchte. Schlussendlich brachten es beide auf ein paar Bauern plus einen Läufer, wobei der optische Vorteil zunächst auf Seiten des Weißen lag, dessen Bauernmajorität im Zentrum beweglich war, im Vergleich zu Haralds Majorität am Damenflügel, die insbesondere durch einen rückständigen a-Bauern neutralisiert schien. Nachdem auch die letzten beiden Läufer das Brett verlassen hatten, belehrte Harald die Zuschauer allerdings eines besseren, machte seine Bauernmajorität unter Aufopferung des a-Bauern mobil und zog dank einhergehendem Schachgebot gleichzeitig zu Dame ein. Durch Dauerschach wurde dann auch hier das Remis besiegelt.
Roland durfte in seinem Spiel das Zentrum stark mit Bauern und Figuren besetzen, wusste danach aber leider nicht genau, wie er das Spiel weiter aufziehen sollte. Der die schwarzen Steine führende Gegner setzte mit e5 zum Gegenstoß im Zentrum an und setzte Rolands aufgerückte Bauern am Königsflügel unter Druck, ehe er einen davon gewann. Roland konnte allerdings durch aktives Spiel und eine Umgruppierung des Springers den Bauern zurückerobern, weswegen er vorrausschauend Remis anbot, das auch angenommen wurde. Jetzt fehlte nach drei Punkteteilungen hintereinander nur noch ein voller Punkt, um den nächsten "Zweier" zu sicher. Martin musste sich allerdings zwischenzeitlich geschlagen geben, nachdem seine Partie im Mittelspiel zu Gunsten des Gegners kippte. Ein zu forscher Vorstoß der eigenen Rochadebauern und die schwache c-Linie ließen einen Schwerfigurenangriff des Gegners auf Martins König unwiderstehlich werden.
Am dritten Brett wurde bald darauf allerdings der entscheidende Sieg eingefahren: Dominik spielte wieder einmal die komplizierteste und schärfste Partie des Tages. Während Dominik auf dem Damenflügel einen Vorstoß vorbereitete, wurde er am Königsflügel von fast allen weißen Bauern und Figuren angegriffen. Weiß steckte sogar einen Springer ins Geschäft, um Dominiks König blank zu legen. Die Kombination aus äußerst zäher Verteidigung gepaart mit übermächtigen, im Zentrum positionierten Springern half Dominik aber die Kontrolle über die Partie zu wahren und auch letzte Drohungen zu neutralisieren, ehe das materielle Übergewicht zur Aufgabe des Gegners führte. Fast schon traditionell anmutend spielte Dieter erneut die letzte Partie des Tages. Nachdem Dieter in der Eröffnung etwas neues probierte und sich eine eher zugestellte Stellung entwickelte, setzte dessen Gegner auf Angriff auf dem Königsflügel. Dieter wehrte leicht alle Drohungen ab und nutzte einige ungenaue Züge des in starke Zeitnot geratenen Gegners aus, um eigene Figuren wieder ins Spiel zu bringen und ein deutlich besseres Endspiel mit jeweils einem Turm, einem Läufer und Bauern auf beiden Seiten zu erhalten. Dieters Vorteil bestand darin, dass er den berühmten "richtigen" Läufer besaß, der die gegnerischen Bauern aufs Korn nehmen konnte, während dessen Widerpart von denselbigen eingesperrt blieb. Im weiteren Verlauf lehnte Dieter das Remis ab und schob seine Bauern am Königsflügel gen gegnerische Grundreihe. Die Versuche mit dem weißen König die Bauern aufzuhalten scheiterten zuletzt an einer nicht mehr abzuwendenen Mattdrohung, die erst durch das zu aktive Spiel des Königs möglich wurde.

Nun sind auch die rechnerischen Abstiegsmöglichkeiten, die vor dem Spieltag mit 1,0% schon mehr als gering waren, endgültig vom Tisch. Mit 10 Punkten auf der Habenseite nähert man sich jetzt mehr dem oberen Tabellendrittel und nimmt bisweilen den vierten Platz ein.

Groß-Zimmern II. - Schachforum Darmstadt IV. 5½ : 1½
Der Bericht zum heutigen Spiel der zweiten Mannschaft, geht ähnlich dem der ersten los: Einen ungefährdeten Heimsieg gab es heute! Darmstadt trat ebenfalls mit zwei Mann weniger an, sodass die Ersatzleute Torsten und Manuel zwar leider keine Gegner hatten, dafür aber einen 2:0 Vorsprung von Beginn an ermöglichten. Gegen die nominell schwächeren Darmstädter wurde dann auch im Folgenden nichts anbrennen lassen. Innerhalb von kurzer Zeit wurde der Punktestand auf 5:0 erhöht.
Gerd gewann noch fast in der Eröffnung den weißen Bauer auf e4, musste aber sich aber noch fertig entwickeln. Gerds Gegner packte dann einen Abzug auf die Dame aus, der allerdings nicht korrekt war. Gerd gewann dadurch zwei Figuren für einen Turm, später sogar die Qualität und nutzte den materiellen Vorteil gewohnt souverän bis zum Matt aus. Genauso blitzsauber gewann Wolfgang, der schon in der Eröffnung den Gegner gut unter Kontrolle hatte und die weißen Figuren unter druckhaftes Dauerfeuer nahm, sodass diese zerstreut und unkoordiniert auf der Grundreihe strandeten. Einem schnellen Bauerngewinn folgte bald eine Springergabel, die die Qualität gewann. Als nach kurzer Königstreibjagd in Richtung Mitte auch die Dame durch einen Läuferspieß auf König und Dame verloren ging, gab Wolfgangs Gegner auf. Auch Kosto setzte sich als dritter Sieger im Bunde durch. Gerade mal 21 Züge dauerte seine Partie, in der er ein frühes Öffnen der Diagonale e1-h4 durch den Bauernvorstoß f3 schon durch ein Schach auf h4 zum Figurengewinn nutzen hätte können, ließ diese Chance aber zunächst aus. Als der weiße König lang rochierend Schutz am Damenflügel suchte, griff Kosto eben dort an und spießte wie Wolfgang in seiner Partie nach einer Ungenauigkeit des Weißen dessen Dame und König mit dem Läufer. Der folgende Verlust der Dame veranlasste Weiß die Partie sofort zu beenden.
Siegfried gab als einziger heute einen vollen Punkt ab. Bis ins Mittelspiel sah es gut aus, Siegfried verpasste seinem Gegner auf f6 einen Doppelbauern, während er im Gegenzug die eigene Königsstellung durch den Vorstoß g4 aufmachte und schwächte. Als dann das schwarze Läuferpaar immer mehr zur Geltung kam und die schwarze Dame über a3 ins eigene Lager eindringen konnte, kippte die Partie schnell. Über die schwarzen Felder und einem sehenswerten Bauernopfer wurde Siegfrieds König ins Mattnetz nach h4 getrieben. Den halben Punkt zum Endergebnis steuerte Paul am zweiten Brett bei. Nachdem er in der Eröffnung schon wertvolle Zeit zum Abtausch eines Springers verschwendete, konnte Schwarz seine Entwicklung vervollständigen und am Damenflügel genügen Gegenspiel erzeugen, sodass Paul ohne Erfolg versprechenden Angriff am Königsflügel zu haben Remis bot, das angenommen wurde.

Der Sieg festigt Platz 1 und den Aufstieg weiter. Rechnerisch ist es durch Punktgewinne der Verfolger noch immer möglich vom Thron gestoßen zu werden, aber praktisch nahezu ausgeschlossen.

Groß-Zimmern auf Hessenmeisterschaften

6 Zimmner in Gernsheim

Wie im Vorjahr durch einen dritten Platz bei den Bezirksmeisterschaften im Mannschaftsblitz für die Hessenmeisterschaften qualifiziert, haben sich dieses Jahr sechs blitzbegeisterte Zimmner nach Gernsheim begeben, die dieses Jahr zum 40. jährigen Bestehen des Vereins das Turnier zu sich in die Stadthalle holten.

Während man im letzten Jahr leider nur den letzten Platz belegen konnte, sollte dieses Jahr die rote Laterne an jemand anderen abgegeben und die guten Teams geärgert werden. Denn mehr als zum Spaß trat man nicht an, jedes andere Ziel wäre in einem so stark besetzten Turnier auch utopisch gewesen. Insgesamt machten sich 22 Mannschaften auf, den neuen Hessenmeister zu küren. Nachdem um halb 10 bei uns die Aufstellung (1. Steffen 2. Roland 3. Dominik 4. Martin 5. Paul 6. Kosto) geklärt war, konnte es pünktlich losgehen. Gegen Hungen-Lich, eine Mannschaft aus dem späteren Mittelfeld, konnte eine nur denkbar knappe 1½:2½ Niederlage erreicht werden. Die übrigen 21 Spiele liefen relativ ähnlich ab. In Schlagweite waren vielleicht 3 bis 4 Teams, wirklich echte Chancen hatten wir nur gegen Fritzlar und Hainstadt, gegen die auch immerhin 3 aus 4 möglichen Punkten geholt wurde. Durch ein klares 4:0 gegen Hainstadt wurde dann auch der 21.te und somit vorletzte Platz gesichert, somit verbessern wir uns um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr!

Auch die kleinen Dinge im Leben soll man genießen und sich daran erfreuen. Spaß hatten wir alle mal, auch wenn die eine oder andere Niederlage sehr schmerzlich zu verdauen war.

Neunter Spieltag nächsten Sonntag

Saison geht in die finalen Runden

Groß-Zimmern I. - Reinheim/Groß-Bieberau I.
Es geht Schlag auf Schlag in die letzten drei Runden der diesjährigen Saison. Trotzdem kann dem Heimspiel gegen Reinheim/Groß-Bieberau schon sehr entspannt entegegen gesehen werden. Der Abstieg ist nur noch rein rechnerisch möglich, aber sehr unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu uns stehen die Gäste allerdings noch in gefährlicher Nähe zum Abgrund. Einer bislang durchwachsenen bis schlechten Saison stehen gerade mal 5 Mannschaftspunkte auf der Habenseite, was einem Vorsprung von einem Punkt zu den Abstiegsrängen bedeutet. Dementsprechend erwarte ich eine starke reinheimer Mannschaft, die bei uns voll punkten möchte. Doch weil der Druck nicht mehr bei uns liegt und mit Blick auf die bislang gemachten Spiele beider Vereine sehe ich uns mindestens auf Augenhöhe. Mein Tipp lautet hier ein 4:4 Unentschieden, dass bei uns zumindest letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen wird, während der Punktgewinn den Gästen wohl nicht viel weiter helfen würde. Ein spannender Kampf steht bevor!

Groß-Zimmern II. - Schachforum Darmstadt IV.
Der Tabellenführer darf parallel zur ersten Mannschaft auch nochmal den Heimvorteil sein eigen nennen und empfängt die vierte Mannschaft des Schachforums. Der Gegner hat die Saison gerade zwei mal annähernd vollständig gespielt und so der jungen Mannschaft wohl die Möglichkeit genommen, weiter vorne in der Tabelle mitzumischen. Je nach dem wie Darmstadt bei uns antritt, steht eine machbare bis relativ einfache Aufgabe bevor. Denn so oder so ist die zweite Mannschaft nicht nur auf dem Papier, sondern auch durch den Umstand, Tabellenführer zu sein, der Favorit der Begegnung. Mein Tipp lautet hier: 5:2 Heimsieg. Damit sind auch hier die letzten rechnerischen Zweifel am praktisch gesicherten Aufstieg ausgemerzt.

Spieltag ein voller Erfolg

Erste Mannschaft gewinnt hoch, zweite erzwingt Aufstieg!

Rödermark/Eppertshausen II. - Groß-Zimmern I. 2½ : 5½
Einen weiteren, sehr wichtigen Sieg im Abstiegskampf bzw. gegen diesen hat unsere erste Mannschaft heute einfahren können. Zu Gast beim Tabellenletzten, der gerade mal drei Punkte entfernt war, und mit Blick auf die doch engere Tabellensituation durfte das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Mannschaft nahm sich der Sache aber ernst und gewissenhaft an. Verstärkt mit Thomas als Ersatzmann ging es im Bahnhof von Eppertshausen pünktlich los.
Nach gut einer Stunde waren die meisten Partien noch ausgeglichen, auch wenn sich die ersten Unsicherheiten einschlichen. Dieter ließ den Gegner recht gut aus der Eröffnung kommen. Nachdem früh die Damen getauscht wurden, gab Dieters Gegner überraschend für alle auf. Dieter konnte mittels Bauernhebel über a4 das aktivere Spiel und Vorteil bekommen, was den Gegner entweder im Glauben ließ, in einer hoffnungslosen Stellung zu sein oder vom aktiven Spiel beeindruckt genug war. Die Stellung wäre für Schwarz schwierig, aber noch nicht vollends hoffnungslos und kämpfbar. Wie dem auch sei, den Punkt nahm Dieter und die Mannschaft gerne mit.
Unser Ersatzmann Thomas bekam kurz darauf ein Remisangebot in einer ebenfalls recht geschlossenen Stellung. Thomas nahm die Punkteteilung im Sinne der Mannschaft an, hatte eine leicht spürbare Initiative über die e-Linie erarbeitet, die aber korrekt vorrausschauend bei bester Verteidigung des Gegners nicht umzumünzen gewesen wäre. Am fünften Brett spielte Max in gewohnt aggressiver Manier auf Angriff, vernachlässigte dabei aber die Entwicklung, hauptsächlich die eigene Rochade, und brach nicht durch. Ein die lange Diagonale a1-h8 schwächender Bauernzug (b3) gab dessen Gegner die Möglichkeit mittels Abzug zwei Bauern zu gewinnen, die glücklicherweise nicht genutzt wurde. Die Partie verflachte nach einigen Tauschaktionen zusehends und Max bot Remis an, welches angenommen wurde.

Bis hierhin sah es mit einer leichten Führung im Rücken nicht schlecht aus. Lukas verlor dann allerdings nach etwas misshandelter Eröffnung, bei der er dem Weißen einen prachtvollen Springer auf d5 und später auch die Qualität zugestehen musste, die Partie. Damit bekommt seine sonst bärenstarke Saisonkurve einen leichten Dämpfer. Die jähe Führung hatte unser Rückkehrer Roland da aber schon unter Dach und Fach gebracht. Roland zeigte, dass die lange Abwesenheit seiner Spielstärke keinen Abbruch getan hat und überspielte im Mittelspiel langsam aber sicher seinen Gegner. Nach einem Bauerngewinn auf d3 gesellte sich später auch noch die Qualität dazu und die Aufgabe des Gegners kam salopp gesagt prompt danach.

Jetzt kämpften noch Harald, Dominik und ich, jeder im Endspiel, um die verbleibenden drei Punkte. Während ich recht ideenlos die Partie spielte und um den 22ten Zug in arge Zeitnot geriet (1 min und 47 Sekunden für 18 Züge!) kamen mir endlich einige Ideen durch ungenaue Züge meines Gegners. Leider ließ ich in der Zeitnot die erforderliche Kaltschnäuzigkeit vermissen und musste mich nach vielem Tauschen im Endspiel ins Remis fügen. Das war zum Glück kein Beinbruch, da rund eine halbe Stunde später Harald mit einem schönen Sieg im Endspiel Springer plus Bauern gegen Läufer und Bauern den Sack für uns zu machte. Vorab war Harald in einer langen, kompliziert zu lavierenden Stellung gefordert. Sein Gegner versuchte durchaus am Königsflügel zu einem Angriff zu kommen, den Harald durch geschicktes Figurenspiel und Besetzung der offenen e-Linie mit beiden Türmen unterband, ehe er ins Endspiel tauschen und seine Bauernmajorität am Damenflügel nach einem Bauerngewinn zum vollen Punkt durchschieben konnte.
Den krönenden Abschluss setzte Dominik am dritten Brett fast gleichzeitig. Nach kleinen Ungenauigkeiten in der Eröffnung, verpasste Dominiks Gegner ihm einen unästhatischen Doppelbauern auf e3 und e4. Das sollte vollkommen ausreichen um für Schwarz mindestens das Remis zu halten. Dominik lehnte auch ein Remisangebot ab und bewies beim aufkommenden Endspiel mit Springer, dem besagten Doppelbauern nebst weiteren Bauern gegen Läufer und Bauern, dass er Zitat: "ein Teufel ist". Auf gut Deutsch zeigte er abermals seine Kampfeslust und Kämpferqualitäten und rang den Gegner noch durch aktives Spiel mit König und Springer nieder, nachdem er einen der Doppelbauern zum Freibauer machte und diesen unaufhaltsam gen Grundreihe schob.

Mit diesem Kantersieg setzt man sich nun endgültig ins Mittelfeld ab und dürfte wirklich nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Auch wenn Babenhausen aus der Landesliga absteigen und bei uns einen dritten Absteiger auslösen sollte, sind wir mit dem Punktepolster doch ziemlich sicher kein Verein, der sich noch sorgen müsste. Der nächsten Saison in der höchsten Bezirksklasse darf dann entspannt entgegen gesehen werden!

Breuberg II. - Groß-Zimmern II. 2½ : 4½
Die Aufstiegschancen wohl nicht nur gewahrt sondern genutzt hat unsere zweite Mannschaft beim Spitzenspiel der B-Klasse, Erster gegen vormals Zweiter zu Gast in Breuberg. Vollzählig, aber auch mit gemischten Gefühlen angetreten, wurde ein dann doch recht souveräner 4½ : 2½ Auswärtssieg eingefahren. Den ersten Punkt hierzu steuerte direkt Paul bei, der keinen Gegner hatte und kampflos gewann. Martin einigte sich schon recht früh am zweiten Brett mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung, da mit dem Punkt im Rücken kein Risiko eingegangen werden sollte und man so dem Aufstieg näher kommen konnte.
Die weiteren Partien waren dagegen sehr umkämpft. Torsten spielte sein gewohntes Londoner-System sehr sauber runter und hatte einen nicht zu vernachlässigen Entwicklungsvorsprung, der ihm alsbald die Möglichkeit gab, auf c6 einen Springer gewinnbringend zu Opfern. Das Opfer konnte er aber leider nicht vollständig durchrechnen und ließ davon ab. Im weiteren Spielverlauf verpasste er seinem Gegner auf e6 und e4 einen leicht angreifbaren Doppelbauer und durfte das bessere Endspiel für sich beanspruchen. Durch ein Damenschach auf b4 nebst dem danach folgenden Einbruch des schwarzen Turmes auf d2 zum Damentausch gezwungen und so dem eigentlich besseren Endspiel doch noch beraubt, einigte sich Torsten und dessen Gegner dann ohne weiteres Ausspielen auf die Punkteteilung.
Ein weiteres Remis steuerte Wolfgang bei, der allerdings besser stand, aber den Vorteil nicht in einen Sieg umwandeln konnte. Siegfried erarbeitete sich eine schöne Stellung mit Bauernmehrheit am Damenflügel, die im Endspiel viel wert gewesen wäre. Leider verlor er im weiteren Mittelspiel etwas den Faden und seine gut stehenden Springer wurden Richtung eigener Grundreihe zurückgedrängt. Gleichzeitig eröffnete sein Gegner auf der langen Diagonalen h1-a8 einen nicht abzuwehrenden Angriff auf Siggis Königsstellung. Das brachte dem Gegner genügend Material und weitere Angriffschancen gegen den entblößten König ein, dass Siegfried bald danach aufgab.
Ghiyath spielte derweil mit komplett offenem Visier und ließ sich, sofern der Gegner nicht auf den Bluff reingefallen wäre, mutwillig einen Läufer einsperren. Der Gegner schlug aber wie gesagt nicht zu und die Partie ging weiter, ehe Ghiyath durch Ungenauigkeiten des Gegners einen Bauern gewann und kurz darauf erfolgreich Dame und Turm gabeln konnte. Das materielle Übergewicht wurde noch deutlicher, als er noch die Dame gewann. Trotzdem musste Ghiyath bis zum Matt weiterspielen, um den Sieg für sich reklamieren zu können.
In einer unübersichtlichen Benoni-Partie setzte sich schlussendlich Gerd als Sieger durch. Nach langem hin und her öffnete sich am Damenflügel Linie nach Linie und Gerd bildete nach dem Damentausch einen Freibauer auf der c-Linie, der spielentscheidend werden sollte. Um den Bauern zu blocken bzw. später zu gewinnen, musste Gerds Gegner die verbleibenden zwei Türme und den Springer um den Freibauern herum aufziehen lassen. Gerd nutzte das geschickt aus, aktivierte seine Figuren und gewann durch ein Turmopfer den feindlichen Springer. Mit der Mehrfigur war es dann kein Problem mehr für Gerd die restlichen Bauern einzuheimsen und das materielle Übergewicht zum Sieg zu führen. Gerds Gegner wurde sich dessen ebenfalls rasch bewusst und gab auf.

Die kommenden Spiele in der B-Klasse können nun gelassen angegangen und als Training für die A-Klasse gesehen werden, denn der Aufstieg ist nur noch bei einer groben Fahrlässigkeit und rein theoretisch in Gefahr. Glückwunsch an die zweite Mannschaft für die bis hierhin schon überragende Saison!

Achter Spieltag rückt näher

Beide Mannschaften mit Chancen vorzeitig das selbstgesteckte Ziel zu erreichen

Rödermark/Eppertshausen II. - Groß-Zimmern I.
Während man zwar etwas glücklich in Dieburg einen Mannschaftspunkt erspielen konnte, obwohl insgesamt bestimmt eine Chance auf zwei volle Punkte liegen gelassen wurde, soll beim kommenden Spiel in Eppertshausen voll gepunktet werden. Ein Sieg im zweiten Auswärtsspiel nacheinander würde das vor der Saison ausgegebene Ziel, die Klasse zu halten, wohl vorzeitig sichern. Nach jetzigem Stand wird es insgesamt wohl 3 Absteiger geben und bei der Enge im Tabellenkeller ist noch nicht ganz klar abzusehen, wer sich am Ende auf den Weg in die Bezirksklasse machen muss. Viele direkte Duelle der sogenannten "Kellerkinder" stehen da noch aus, zu denen ich uns in der restlichen Saison nicht mehr zählen mag. Daher sollte schon ein Sieg im nächsten Spiel her. Der Gastgeber, die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Rödermark/Eppertshausen, ist aktuell letzter und wohl von den Zahlen her einfachster Gegner der Liga, weswegen wir uns hier keinen Ausrutscher erlauben sollten, um unser komfortables Polster zu den Abstiegsplätzen nicht zu verlieren, sondern auszubauen. Ein 3:5 Auswärtssieg scheint mir hier daher als realistischer Tipp und erstrebenswert.

Breuberg II. - Groß-Zimmern II.
Das wohl vorzeitige Finale der B-Klasse muss unsere zweite Mannschaft in Breuberg bestreiten. Die zweite breuberger Mannschaft ist punktgleich und nur durch eine leicht schlechtere Brettpunktzahl nicht gleichsam erster. Ein durchaus offener, auf hohem Niveau stattfindender Schlagabtausch darf hier erwartet werden. Mich würde dabei auch nicht wundern, wenn beide Mannschaften mit offenem Visier spielen, immerhin geht es praktisch um den vorzeitigen Aufstieg in die A-Klasse als auch um die Entscheidung in der Meisterschaftsfrage. Sollte man in Breuberg zwei Punkte mitnehmen, würde auch die zweite Mannschaft ihr selbstgestecktes Ziel, den Aufstieg, vorzeitig eintüten können - und das wohl auf dem ersten Platz der B-Klasse. Selbst bei einem Mannschaftsremis sollte der Aufstieg wahrscheinlicher werden, dann allerdings weiterhin im Gleichschritt mit Breuberg. Mein Tipp an dieser Stelle lautet 3½ : 3½.

Mit Glück ins neue Jahr

Erste schrammt an Niederlage vorbei; Zweite gewinnt souverän

Dieburg I. - Groß-Zimmern I. 4:4
Lange und zähe Kämpfe mit mehr Höhen und Tiefen kann man sich nach dem heutigen Spieltag nicht wünschen und tun den Nerven einiger Zuschauer wohl auch nicht gut. Aus Dieburg nehmen wir einen Mannschaftspunkt mit, das zwar nicht unverdient, aber dennoch sehr glücklich. Während es von Anfang an 1:1 stand, da ich an Brett 1 und Dieburg das Brett 2 kampflos gewann, wurden die anderen Bretter hart umkämpft. Maximilian spielte mit Bauernvorstößen am Königsflügel auf Königsangriff, brach aber nicht durch. Die langsam ins Endspiel übergehende Partie bot für Schwarz doch noch genügend Gegenmöglichkeiten, die Partie im Gleichgewicht zu halten und man einigte sich auf die Punkteteilung.

Als nächstes waren Lukas und dessen Gegner fertig, die sich ebenfalls nach vielen Abtauschen auf ein Remis einigten. Die etwas besseren Karten hätte Lukas wahrscheinlich durch aktives Turmspiel haben können, die Partie wäre aber selbst dann noch schwer verwertbar gewesen, sodass das Remis wohl in Ordnung geht. Martin half dieses mal als einziger Ersatzmann aus und musste lange kneten, bis er zumindest durch die Initiative auf seiner Seite leichten stellungstechnischen Vorteil besaß. Auch hier war die Verteidigung des Gegners nicht zu durchbrechen und abermals wurde ins Endspiel runtergetauscht. In einer Stellung mit sechs Bauern auf beiden Seiten und dem aktiveren König von Martin riskierte er aber etwas zu viel und verlor nach einem nicht zu stoppenden Bauerndurchbruch. Nicht ganz unschuldig an dieser Niederlage bin ich als Mannschaftsführer allerdings auch, denn ich riet Martin weiterzuspielen und zu versuchen, den vollen Punkt zu machen.

An Brett 3 spielte Dominik ab dem zweiten Zug mit einem Bauern weniger - Fachkundige kennen sowas als Gambit - und besetzte schnell das Zentrum. Gepaart mit schneller Entwicklung wollte Dominik in Vorteil kommen, hatte aber mit überaus zäher und feiner Verteidigung zu kämpfen. Nichtsdestotrotz wurde alles probiert, die Figuren immer aktiver ins Spiel zu bringen und dabei die gegnerischen Möglichkeiten weiter zurückzudrängen. Dominiks Gegner sah sich zwischenzeitlich gezwungen, die Qualität für einen auf d6 gelandetet Springer zu geben und war auch dank eines damit einhergehenden zweiten Bauerngewinns leicht im Vorteil. Da zeigte Dominik aber alle Kämpferqualitäten, setzte seinen Gegner weiter unter Druck und wurde durch Patzer schließlich schnell belohnt. Als seine Schwerfiguren dem feindlichen König zusetzten und zusammen wirken konnten, war das Ergebnis nur noch eine Frage der Zeit. Eine ebenso komplizierte und scharfe Partie sollte sich zwischen Harald und dessen Gegenspieler ergeben. Im Najdorf-Sizilianer (Schwarz spielt 2. ... d6) spielte Harald zu Beginn sehr passiv, erlaubte dem Weißen die Kontrolle des Zentrums nebst einfacher und schneller Entwicklung und musste bald einen Bauernverlust hinnehmen. Harald kam danach zur vollständigen Entwicklung, hinkte materiell aber erstmal hinterher. Dann verlor überraschend der Gegner eine Figur (durch Bauerngabel) und Harald ließ sich nicht zweimal bitten, sie mitzunehmen. Souverän Tausch nach Tausch und Kontrolle über die wichtige d-Linie erarbeitend, übersah Harald dann aber einen Abzug, der den eigenen Turm kostete und es verblieb ein Endspiel mit zwei Figuren und drei Bauern auf Seite von Harald, sowie einen Turm nebst fünf Bauern auf der anderen Seite. Das Endspiel wurde verbissen weitergespielt, Harald gewann Bauer um Bauer, musste seinen Springer gegen einen Freibauern opfern und erhielt ein Endspiel mit zwei Bauern und Läufer gegen einen Bauern und Turm, das Remis war und bald als solches von beiden Spielern besiegelt wurde.

Als letzter spielte Dieter und musste zu diesem Zeitpunkt ein verlorenes Turmendspiel halten, andernfalls hätten wir verloren. Davor spielte Dieter nicht ganz so aggressiv wie sonst und ließ den Gegner dadurch zu mehr Chancen kommen als nötig. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle gab es die Möglichkeit für Dieter gewinnbringend auf der siebten Reihe mit einem Turm einzubrechen und durch eine kleine Taktik die Bauernstruktur am Königsflügel zu lähmen und gleichzeitig den gegnerischen König auf der achten Reihe einzusperren. Diese Möglichkeit wurde aber in Zeitnot nicht genutzt und in das besagte verlorene Turmendspiel getauscht. Hier ließ Dieters Gegner aber die feineren Endspielkenntnisse vermissen, sodass Dieter das Turmendspiel mit 10 Sekunden Restzeit auf der Uhr noch Remis halten konnte. Wieviele Nerven die Zuschauer hierbei verbrannt haben, muss ich wohl keinem erklären.

Das Mannschaftsremis bringt uns nicht viel weiter, zumindest ist das Minimalziel erreicht und Dieburg auf Abstand gehalten worden. Die sonstige Konkurrenz um den Abstieg hat nicht groß punkten können, sodass wir weiterhin alles selbst in der Hand haben und mehr oder weniger schon durch sind. Es bedarf eines weiteren Mannschaftssieges und wir spielen ein weiteres Jahr Starkenburgliga - das schaffen wir!

Groß-Zimmern II. - Langen IV. 5½ : 1½
Das erste Spiel im neuen Jahr wurde gleich mal ein Kantersieg mit dem die Tabellenführung im Gleichschritt mit Breuberg weiter gesichert wurde. Langen trat nicht in Bestbesetzung an und hatte drei Ersatzleute dabei. Nach gerade mal 10 Minuten Spielzeit gewann Torsten an Brett 6 spielend die Dame des Gegners, der sofort aufgab. Nach etwas mehr als einer Stunde war auch Paul siegreich mit seiner Partie fertig. Allerdings war dafür deutlich mehr Arbeit als in Torstens Partie erforderlich, denn Paul stellte recht früh in der Partie ohne Not eine Figur (ebenfalls durch Bauerngabel) ein. Der Preis, den Schwarz dafür zahlen musste war ein in der Mitte verharrender König. Paul nutzte also die sich öffnenden mittleren Linien und schnelle Entwicklung und griff den König an. Bald konnte er durch eine schöne Kombination seine Figur zurückgewinnen und hatte schlussendlich drei Bauern mehr. Den überdeutlichen Vorteil sah auch sein Gegner ein und gab auf.

Kosto übernahm das erste Brett und gewann im Mittelspiel einen eigentlich spielentscheidenden Bauern, den er aber mangels Ideen nicht zum Sieg nutzte sondern durch Stellungswiederholung ins Remis einlenkte. Zugegebenermaßen war die Umwandlung nicht einfach, aber durchaus machbar. Der so vielleicht verschenkte halbe Punkt war aber nicht weiter von Bedeutung, da als nächster Wolfgang voll zugriff und einen Bauern umwandeln konnte. Nach dem Damentausch, der Wolfgang das Recht zur Rochade nahm, brauchte Wolfgang etwas länger, seinen Damenflügel zu entwickeln, da er sich erst um seine Königsstellung kümmern musste. Zwischenzeitlich gab er auch die Qualität für einen Bauern auf, drückte diesen aber dann durch und der Gegner gab auf. Gerd musste lange Zeit auf die Verteidigung beschränkt ums überleben kämpfen, gratulierte aber mit fast verbrauchter Bedenkzeit in schlechterer Stellung dem Gegner zum Sieg. Siegfried konnte in seiner Partie mit einem Turm im gegnerischen Lager eindringen und gewann zwei Bauern. Die Bauernmajorität am Königsflügel wurde dann vorgespielt und zum Sieg durchgedrückt. Ghiyath gewann seine Partie am letzten Brett ebenfalls und besiegelte den hohen Endstand, zum Verlauf seiner Partie kann ich allerdings nichts sagen.

Kiril spielt Jugend Grandprix

Guter Turnierabschluss in Babenhausen

Der sogenannte Jugend Grandprix ist ein im Bezirk und sonstigen Deutschland mittlerweile fest etabliertes Jugendturnier, bei dem es mehrere Ausgaben innerhalb eines Jahres gibt, die zum Schluss zusammengerechnet und bewertet werden. Gespielt werden 7 Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie.

Ein regelmäßiger Teilnehmer ist Kiril. Auch bei der am letzten Samstag ausgespielten Ausgabe in Babenhausen war er in seiner Altersklasse, der U10, am Start. Am Ende des Turnieres landete er mit 3 Punkten auf Platz 7. von insgesamt 20 angetretenen Kindern. Ein schöner Erfolg, nebst schönen Partien. Beispielsweise die im unteren Bild gezeigte Stellung, in der Kiril Schwarz hatte und am Zug war. Nachdem Weiß Lh6 gespielt hatte, um Kirils Turm zu bedrohen, konnte Kiril praktisch forciert zu Te8 kommen, das einen Damengewinn droht, wenn der eigene Läufer auf e7 die Linie freimacht. Nach Te8 muss Weiß entweder den König aus der Linie nehmen oder die Dame. Dummerweise ist die Dame nach der langen Rochade durch Ld6 ebenfalls gefangen. Zieht daher die Dame präventiv weg, kann mittels Ld6+ ein Abzugsschach gegeben werden, dass die zuvor auf der einzig freien Diagonalen h2-b8 entkommenen Dame angreift und diese ebenfalls gewinnt. Eine schöne Kombination!

Neues Jahr, neue Spiele

Mannschaften des Schachclubs bestreiten wieder Spiele

Dieburg I. - Groß-Zimmern I.
Am kommenden Sonntag muss die erste Mannschaft zum "Derby" nach Dieburg, um dort das erste Spiel des Jahres zu bestreiten. Während man selbts dank eines unerwarteten Sieges bei Griesheim recht gut und bisweilen auch souverän im Mittelfeld steht, hat Dieburg arge Abstiegssorgen. Mit 3 Punkten und zuletzt einer Niederlage im direkten Abstiegskampf gegen Rödermark/Eppertshausen II. steht Dieburg schon unter ernstem Druck. Der Aufsteiger der Bezirksklasse wird daher verbissen um jeden einzelnen Brettpunkt kämpfen, steht man nach einer Niederlage vermeintlich schon mit einem (sicheren) Bein wieder in der Bezirksklasse.

Uns kämen die zwei Mannschaftspunkte allerdings ebenso recht, da diese ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt wären und uns von den ärgster Sorgen bis auf Weiteres befreien würden. Nominell sind wir dank höherer Ratingzahlen Vorteil und stehen wie gesagt nicht ganz so unter Druck zu Punkten wie Dieburg. Trotzdem sollten wir uns keine Blöße geben und, meinem Tipp zu Folge, mit 3½:4½ denkbar knapp, aber siegreich aus der Begegnung gehen.

Groß-Zimmern II. - Langen IV.
Die zweite Mannschaft empfängt Langen IV. im neuen Jahr. Langen ist gar nicht mal so schlecht für die B-Klasse aufgestellt, jedoch spielte Langen bislang nicht einmal in Stammbesetzung und wechselt viel durch, sodass es eine Wundertüte geben kann am kommenden Sonntag. Die zweite Mannschaft grüßt indes als Tabellenführer, den Blick fest auf den Aufstieg gerichtet und mit breiter Brust. Wem die längere Winterpause mehr genutzt oder vielleicht sogar geschadet hat, wird dann am Sonntag entschieden. Bislang sehe ich unsere Zweite im Vorteil, den sie sich sicherlich auch nicht nehmen lassen möchte.

Mein Tipp hier lautet ebenfalls knapp, aber siegreich für uns: 4:3.

Frühes Aus im 4er-Pokal

Gernsheim I. wieder überlegen

Groß-Zimmern I. - Gernsheim I. 1 : 3
Das erste und leider auch einzige Match des 4er-Pokals wurde am vergangenen Freitag im Glöckelchen gegen die erste Mannschaft von Gernsheim bestritten. Die Gernsheimer nehmen wie jedes Jahr mit mindestens vier Mannschaften am Wettbewerb des Bezirks teil, eine Teilnehmermarke, die sonst kein anderer Verein erreicht. Dank der reichlich antretenden Gernsheimer ist der Wettbewerb auch gut genug gefüllt, um mehrere Runden des im K.O.-Modus ausgetragenen Turniers zu garantieren, allerdings wird man mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit früher oder später gegen ein gernsheimer Team gelost. So war es auch dieses Jahr nicht verwunderlich, dass wir dieses Los wieder zogen.

Mit Dominik, Lukas und mir waren von den aus Zimmern gemeldeten Spielern immerhin 3 Stammspieler dabei, Kosto half als Ersatzmann für den noch im Ausland weilenden Roland aus. Auch Gernsheim trat mit zwei Ersatzspielern an, dennoch war auf dem Papier jedes Brett der Gernsheimer uns nach DWZ-Punkten weit überlegen. Der geringste Abstand bestand zwischen meinem Gegner und mir, betrug allerdings immer noch stolze 121 Punkte. Das sollte also von vornherein ein klarer Sieg für Gernsheim werden, den das Endergebnis zwar vorgibt widerzuspiegeln, aber so einfach haben wir es unseren Gegnern dann doch nicht gemacht.

Als erster war Kosto an Brett 4 fertig. Ein materiell gesehen ausgeglichenes Endspiel mit vier Bauern auf jeder Seite plus einer Leichtfigur (Kosto hierbei mit dem Springer, seine Gegnerin mit Läufer) konnte Kostos Gegnerin mit genauen Zügen, Aktivierung des Königs und der Dominanz des, das ganze Brett beherrschenden, Läufers die Partie für sich entscheiden. Kosto muss man dabei aber wirklich lobend hervorheben, der bis fast zum 60ten Zug mithalten konnte. Lukas, der sowieso schon eine sehr gute Saison spielt, glänzte auch im Pokal und krönte sich zum Abschluss eines Angriffs auf die Rochade des Gegners mit dem vollen Punkt. Eine Taktik während des Angriffs gewann für Lukas die Dame gegen zwei Leichtfiguren. Das materielle Übergewicht nutzte Lukas dann natürlich souverän zum Sieg und stellte einen schnellen Ausgleich her. Ich musste derweil am ersten Brett die Waffen strecken, da ich zur Passivität gezwungen und ohne Gegenspiel das Ende nur erwarten konnte. Mehrere gewinnbringende Züge, wie bspw. eine Figurengabel durch einen Bauern oder ein Turmopfer in meine Rochade, ließ mein Gegner, der nach eigener Aussage sicher spielen wollte, erstmal aus. Die so gewonnene Zeit konnte ich allerdings nicht sinnvoll nutzen, meine Figuren zur Verteidigung besser zu ordnen, sodass die erwähnten Einschläge später immer noch möglich waren. Als dann endlicher einer dieser Taktiken gespielt wurde, gab ich umgehend auf.

Es lag jetzt an Dominik uns das 2:2 zu retten und ein Entscheidungsspiel herbeizuführen. Das wäre ihm auch beinahe gelungen: Mit solidem, aktivem Figurenspiel gewann er bald einen Bauern und fand sich im Endspiel einer gewonnenen Stellung vorgesetzt. Ein zwischenzeitliches Remisangebot des Gegners schlug Dominik nicht nur im Sinne der Mannschaft (das Remis hätte Gernsheim zum Sieg verholfen), sondern auch wegen eigener Gewinnchancen aus. Leider patzte Dominik nochmal kräftig und verfing sich in einem Mattnetz, gesponnen von dem feindlichen Springer, Turm und leider auch der eigenen Bauern. Die Niederlage besiegelte damit das frühe Ausscheiden im Bezirks-4er-Pokal in diesem Jahr, doch tröstet die Tatsache, dass man nicht "unter die Räder kam", sondern gegen einen eigentlich übermächtigen Gegner gut mitgehalten hat.

Viel Schach nach Weihnachten und im neuen Jahr

Das Staufer Open in Schwäbisch Gmünd

Während die meisten in der nun bevorstehenden kälteren Jahreszeit ihren Urlaub genießen, fahren andere "verrückte" fernab der Heimat auf Turniere. Nachdem Martin und ich vor Silvester in Frankenthal beim Frankenthaler Weihnachtsopen mit eher mittelmäßigem Abschneiden waren, fuhr ich direkt nach Neujahr ins malerische Schwäbisch Gmünd. Dort sollte sich nämlich die schachbegeisterte Masse Deutschlands zum ersten großen Open des Jahres 2020 begegnen - dem Staufer Open.

Auch Torsten hatte sich auf den Weg gemacht und spielte das 9 Runden dauernde Open im B-Turnier mit, während ich mich im A-Turnier versuchen durfte. Um es kurz zu machen, unsere beiden Turniere liefen durchaus gut und bescherten uns beiden ein kleines bis mittleres DWZ-Plus laut inoffizieller DWZ-Auswertung des Turnierveranstalters (A-Turnier) (B-Turnier). Torsten erspielte 4 Punkte gegen einen Schnitt von 1370, ich brachte es auf 5 Punkte gegen einen Schnitt von 2130.

Ich will mich, da ich mich mit unserer Spielleistung eher zurückgehalten und eine Zusammenfassung geliefert habe, eher zum Turnier selbst aussprechen. Ich bin nächstes Jahr sicher wieder mit dabei, wenn zum Jahresauftakt im Congresscentrum Stadtgarten die Uhren "ticken" (digitale Uhren machen das nicht mehr, aber ihr wisst was ich sprichwörtlich meine). Mit über 560 Teilnehmern gehört das Staufer Open doch zu den groß und stark besetzten Turnieren. Der Zeitmodus von 100 Minuten pro 40 Züge plus 30 Sekunden Increment ist dem internationalen Standard angepasst und angenehm. Titelträger sind ebenfalls, durch das Preisgeld angelockt, in ausreichender Zahl im Turnier vertreten, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Organisatorisch kann ich den Veranstaltern auch gar nichts ankreiden. Die Runden gehen pünktlich los, die Auslosung geschieht zeitnah und die Übertragung ins Internet auf die Turnierseite geht fast in Echtzeit. Insbesondere der letzte Punkt fällt mit zunehmender Digitalisierung, auch von Schachturnieren, immer mehr ins Gewicht. Man möchte sich verstärkt auf seine Gegner vorbereiten, doch dazu muss man erst mal wissen, gegen wen man gepaart wurde. Umso zeitnaher man die Paarung dann im Internet nachschauen kann, desto mehr Zeit bleibt zum Vorbereiten - für jeden wohlgemerkt. Denn Computer nutzen mittlerweile wirklich alle. Auch das Format mit insgesamt 9 statt 7 Runden trägt viel zur Atmosphäre bei. Für mich sind solche Turniere natürlich immer ein Kräftemessen und Feuertaufe für daheim neu erpobtes, aber im großen und ganzen auch einfach Urlaub. Diesen kann ich umso mehr genießen und vom Alltag abschalten, je länger das Turnier geht. Schwäbisch Gmünd als Austragungsort ist nicht nur von der umgebenden Natur wunderschön, sondern dessen Innenstadt, alte Fachwerkarchitektur in den verwinkelten Seitengassen abseits der Hauptstraßen und die herzlichen Menschen lassen einen sich schon wohlfühlen.

Wer sich immer noch unentschlossen der Frage nach einer Teilnahme nächstes Jahr gegenüber sieht, dem seien die folgenden Bilder von Torsten nahe gebracht:

Mit Siegen in die Winterpause

Erste setzt sich im Mittelfeld fest, zweite festigt Platz 1.

Griesheim III. - Groß-Zimmern I. 3 : 5
Diesen Spieltag werden wir so schnell nicht vergessen. Bevor ich zum Sportlichen komme, sei eine kleine Anekdote zu Beginn berichtet:
Als wir am Georg-August-Zinn-Haus in Griesheim ankamen, warteten vor verschlossener Türe auch die Spieler einer Mannschaft aus Babenhausen. Keiner wusste, wo die Griesheimer waren, bis deren erster Vorsitzender mit dem Auto angestürmt kam und unter vielfachem Entschuldigen, erklärte, dass versäumt wurde den Gästen vorab den Wechsel des Spiellokals bekannt zu geben. Als dann alle Mann wieder zurück in die Autos gestiegen waren und man sich den Weg erklären ließ, fuhren dann sowohl die Babenhäuser als auch wir ins zweite Spiellokal. Nach kurzer Fahrt erreichten auch eigentlich alle dieses, fuhren aber dem ersten Auto des Korsos weiterhin blind nach und an der Halle vorbei zum Sportheim des SV Griesheim, der bekanntlich nicht Schach sondern Fußball spielt. Erneut musste der Vorsitzende des Schachvereins Griesheim den abermals Verirrten die Richtung vorgeben und beim zweiten Anlauf klappte es dann bei allen Gästen, die richtige Lokalität zu finden.

Um ungefähr halb 10 konnten dann die Partien starten. Griesheim lag von Beginn an 1:0 vorne, da wir für Roland und Maximilian, die sich entschuldigen ließen, lediglich mit Martin nur einen Ersatzmann hatten. Ansonsten war die Mannschaft, besonders nach der Rückkehr von Stammspieler Harald komplett. Leider gelang Harald sein Comeback nicht, denn er verlor bald durch eine Springergabel, die Matt und einen Bauernverlust drohte, den Zugriff auf die Partie. Haralds Gegner, der richtungsweisende Vorsitzende Griesheims, ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann danach schnell. Ersatzmann Martin konnte nach einigen Tauschaktionen im Endspiel Dame, Turm und ungleichfarbige Läufer keinen Durchbruch finden und lenkte ins Remis ein.
Bis hierhin standen die Zeichen also nicht sonderlich gut, als dann der jähe Sieg von Lukas vermeldet wurde. Bei der Analyse seiner Partie zeigte sich schnell, dass dessen Gegner an einer Stelle einen Bauern hätte gewinnen können, da Lukas beim Rückzug seines angegriffenen Läufers das falsche Rückzugsfeld wählte. Der Gegner nahm seine hierdurch entstandene Chance zum Materialgewinn nicht wahr und schwächte mit einem Vorstoß des g-Bauern nicht nur die eigene Königsstellung, sondern auch den Sockelbauern f3. Dieser wurde nach Gewinn des Vorpostens d4 mittels eines Springers von Lukas direkt unter Feuer genommen und schnell zum Gewinn zweier Bauern verwertet. Der Gegner ließ sich hiernach nicht mehr viel zeigen und gab auf. Es folgte eine weitere Punkteteilung, diesmal von Jasko an Brett 5. Jasko kam sehr gut aus der Eröffnung raus, platzierte bald einen Bauern auf c6, der die schwarze Stellung fast schon als "Sargnagel" zementierte. Jaskos Gegner ließ allerdings durch geschicktes Figurenspiel keine weitere Schwächung seiner Stellung zu und tauschte ins Endspiel nach und nach ab, bei dem Jasko bald zurück- und in die Verteidigung gedrängt wurde. Mit genauem Spiel konnte der halben Punkt aber festgehalten werden, denn nach weiteren Abtauschen blieb dem Schwarzen nur noch ein Randbauer, der durch das rechtzeitige Erreichen des Eck- und Umwandlungsfeldes durch Jaskos König praktisch wertlos gemacht wurde.
Den zwischenzeitlichen Ausgleich erspielte Dieter, der schon sehr früh von seinem Gegner Remisangebote bekam. Dieter lehnte aber jedes Mal ab und war überrascht, als der Gegner lang rochierte. Der Königsflügel war für beide Könige der eigentlich richtige und sichere Ort, da die Bauern dort sich schon verkeilt hatten und ein Durchbruch nur noch am Damenflügel möglich war. Dieter spielte aber zunächst nicht mit dem erforderlichen Biss und der nötigen Kaltblütigkeit auf Angriff am Damenflügel, tauschte die Schwerfiguren allesamt ab und fand sich in einem schwer zu knetenden Endspiel mit Läuferpaar und Springer beiderseits wieder. Als der schwarze König sich wieder in die Mitte des Brettes wagte, stellte Dieter eine Mattnetzfalle, die auch sogleich zuschnappen sollte. Das Matt durch den Verbund beider Läufer, des Springers und eines Bauern war nur durch großen Materialverlust zu verhindern, weswegen Dieter die Hand zum Sieg gereicht bekam. Als ich dann am ersten Brett meinen Königsangriff, eingeleitet durch ein frühes h4 nebst baldigem g4 um die Stellung aufzuknacken, erfolgreich zu Ende führte, lagen wir nicht nur vorn, sondern hatten das Mannschaftsremis schon sicher.
Als letzter spielte aber noch Dominik, der aus seinem eigentlich ruhigen Eröffnungssystem einen regelrecht wilden Schlagabtausch werden ließ. Das wurde auch durch die Kiebitze, insbesondere Dieter mit dem anerkennenden Zitat "Unser Brett 3. hat heute aber Lust Schach zu spielen" quittiert wurde. Die unübersichtliche Stellung bot fast immer allerhand Kandidatenzüge an. Durch diesen Dschungel manövrierte Dominik die Partie aber souverän ins gleichfarbige Läuferendspiel, bei dem die gegnerischen Bauern alle auf der Farbe der Läufer standen. Nach Bildung eines Freibauern auf der h-, dann eines zweiten auf der d-Linie war der Drops schnell gelutscht und Dominik gewann erst den feindlichen Läufer, der sich nach der ersten Umwandlung eines der Freibauern opfern musste, und dann durch Aufgabe des Gegners die Partie.

Der Sieg tut uns richtig gut! Man schiebt sich weiter weg von den Abstiegsplätzen und hat mit diesen, doch eigentlich überraschenden zwei Punkten vom Aufstiegsasprianten Griesheim eine sehr gute Ausgangsstellung für die weitere Saison erkämpft. Alle anderen Spiele innerhalb der Starkenburgliga gingen 4:4 aus, sodass man stolz verkünden kann, der einzige Sieger des Spieltags zu sein. Der Lohn dafür ist immerhin Platz 6 in dieser Monsterliga! Insbesondere freut mich dabei auch, dass die Mannschaft sehr gute Partien spielt. An der ein oder anderen Stelle gibt es noch ein paar Ungenauigkeiten, aber insgesamt sieht man schon, dass der "Kader" für die höchste Bezirksklasse tauglich ist und gut mithalten kann. Jetzt ist allerdings erst mal Pause bis ins nächste Jahr, da wir am nächsten Spieltag in zwei Wochen spielfrei haben.

Weiterstadt III. - Groß-Zimmern II. 2 : 5
Auch zwei Punkte mit nach Hause nehmen konnte heute unsere zweite Mannschaft. Die Weiterstädter waren auf dem Papier zwar der Underdog, mussten trotzdem aber konzentriert angegangen werden. Ghiyath, der am letzten Brett erneut aushalf und diesmal einen Gegner hatte, war als erster fertig und das sogar mit einem vollen Punkt! Die Einbruchsversuche in die gegnerische Stellung wurden zunächst abgewehrt, aber dann gewann Ghiyath eine Figur und die schwarze Stellung knickte ein. Die Weiterstädter drehten das Spiel aber recht schnell, da Wolfgang in ausgeglichener Stellung die Dame stehen ließ und Kosto kurz darauf auch aufgeben musste. Kosto ließ die Bildung eines recht starken Freibauern auf c5 zu, spielte aber mit dem König aktiv im Figurenendspiel mit. Leider ließ er durch einen Spieß einen ganzen Turm stehen und gab so den Weiterstädtern die zwischenzeitliche Führung.
Diese hielt aber nicht lange, da Paul an Brett 1 nach schönem, doppeltem Figuren Opfer auf d5 einiges an Material gewann und den gegnerischen König arg zusetzte. Pauls Gegner versuchte mit den verbliebenen Figuren noch die Stellung einigermaßen beisammen zu halten, konnte aber, nachdem Pauls Türme ins Spiel geworfen, Gegenspiel des Gegners verhindert und eigene Schwächen präventiv ausgemerzt wurden, nicht Stand halten. Der Dame-Turm-Batterie auf der h-Linie nebst dem dazugehörigen Matt auf h7 war dann kein Kraut mehr gewachsen und Paul gewann durch Aufgabe des Gegners. Bei Paul platzte also ein seit Beginn der Saison existierender Knoten nun endlich. So kann es weiter gehen. Weiter ging es dann nach dem Sieg von Paul auch mit einem Sieg von Torsten. In der französischen Verteidigung konnte Torsten schnell auf b2 einen Bauern gewinnen und sich, auch dank der geschlossenen Stellung, ruhig weiter entwickeln. Als Torsten dann erst einen zweiten Bauern, dann eine Figur durch eine kleine Taktik gewann, standen die Zeichen völlig auf Gewinn. Der Gegner musste allerdings noch zur Aufgabe durch einen nicht mehr zu haltenden Freibauern auf der d-Linie gezwungen werden.
Der Preis des "Ronny, der Rochadenknacker" - Zitat von Paul - geht heute an Gerd, da er die gegnerische Rochade nämlich fast gnadenlos angriff und aufsprengte. Allerdings nur fast gnadenlos, denn sein Angriff war nicht aggressiv genug um für eine frühe Entscheidung zu sorgen. In Zeitnot geratend, musste Gerd dann viele angreifende Figuren tauschen und das Endspiel, welches dann positionell gewonnen war, souverän runterspielen. Das gelang Gerd auch und so war der Mannschaftssieg schon gesichert. Siegfried durfte sich dann auch noch in den Reigen einfügen und nach dem Gewinn der Qualität im Endspiel in einer sonst ausgeglichenen Partie auch den Lorbeerkranz aufsetzen. Siggis Gegner probierte zwar noch ein wenig mit dem Läufer Siegfrieds Turm standzuhalten, verlor aber Bauer nach Bauer. Schlussendlich wurde noch Siegfrieds Auge für verschiedene Pattmuster getestet, die der Gegner vergebens versuchte zu erzwingen. Aber Siegfried umschiffte sämtliche Hindernisse auf dem Weg zum Partie beendenden Matt souverän und heimste den vollen Punkt ein.

Die zweite Mannschaft überwintert nun bis zum Januar als alleiniger Tabellenführer dank besserer Brettpunkte. Der Aufstieg ist laut Ligakommentar schon nahezu sicher, nur ob es der erste oder zweite Aufstiegsplatz sein wird, war dort noch ungewiss. Ich zweifle auch nicht mehr am direkten Wiederaufstieg in die A-Klasse. Dafür spielt die zweite Mannschaft einfach zu solide und konstant.

Vier beim Heusenstammer Sparkassen Open

Gutes Training für kommenden Spieltag

Bei der diesjährigen Version des Heusenstammer Sparkassenopen waren mit Torsten, Kosto (beide B-Open), Kiril (Jugend Open) und mir (A-Open) vier Zimmner am Start. Das Sparkassenopen zum Ende des Herbstes hat sich bei vielen Schachfreunden deutschlandweit etabliert und ist zu dieser Jahreszeit so mit das größte Turnier, an dem man teilnehmen kann. Es jetzt mein drittes Jahr in Folge und ich kann das Turnier nur jedem wärmstens ans Herz legen. Der Zeitmodus mit 90 Minuten für die ersten 40 Züge, 30 Minuten für den Rest plus 30 Sekunden Inkrement pro Zug ist sehr enspannt, das Turnier mit 450 Teilnehmern, Trend steigend, auch immer gut besucht und top organisiert. Aufgeteilt in die Spielstärken (B-Open bis 1800, A-Open frei mit etlichen Ratinggruppen) ist auch für jeden etwas dabei.

Doch nun zu den einzelnen Leistungen von uns:
Nachdem er im letzten Jahr noch den zweiten Platz in der Ratinggruppe bis 1400 gemacht hatte, waren die Ambitionen bei Kosto im B-Turnier recht hoch. Auch wenn er dank einer hohen Elozahl weit ab der 1600 nur noch um die Hauptpreise spielen durfte, war ein gutes Turnier samt vorderer Platzierung das ausgeschriebene Ziel und durchaus auch zu erreichen. Kosto erwischte dabei einen denkbar guten Start, gewann die ersten beiden Spiele, ehe er unnötig die dritte Partie (die ebenfalls für ihn gewonnen war) verlor. Am dritten Tag holte Kosto einen Punkt, was für den letzten Tag eine günstige Ausgangslage darstellte. Leider gab es heute dann nur noch ein Remis, was ihm leider das gute Turnier etwas vermasselt und ein gutes Minus für die DWZ und Elo bedeutet (beides rund 40 Punkte).

Torsten fand nicht so leicht ins Turnier hinein. Einer Auftaktniederlage folgten vier Punkteteilungen, bei so manch vergebenen Chancen. Bei ihm standen zum Schluss 2 aus 6 Punkten, was ebenfalls Verlustpunkte für die Wertungszahlen gab.
Im A-Open bei mir lief es nicht besser. Nachdem ich wieder viel daheim erprobtes im Turnier aufs Brett bringen wollte, experimentierte ich mit Stellungstypen, die mir noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind und holte gerade mal 4 Punkte aus 7 Partien. DWZ und Elo neigen sich wieder in Richtung 2000er-Grenze. Tröstlich hingegen ist eine nur denkbar knappe Niederlage gegen einen bundesligaerfahrenen Spieler.

Ein dafür recht ordentliches Turnier spielte dafür Kiril, bei dem man in der Spielanlage deutliche Fortschritte sehen kann. Er holte zwar erst mal unscheinbar wirkende 2½ aus 7, das aber gegen einen Gegnerschnitt von rund 1000 Punkten, also knapp 250 Punkte über seiner Zahl. Das macht für ihn ein sattes Plus von 60 auf nun 813 DWZ. Das kann so weiter gehen!


Beide Mannschaften punkten

Erste glücklich Remis, zweite gewinnt souverän

Groß-Zimmern I. - Gernsheim III. 4 : 4
Schiedlich friedlich 4:4? Mit nichten! Auch wenn am Ende die Punkte zwischen Gernsheim und uns geteilt wurden, war der Mannschaftskampf mehr als durchwachsen. Begonnen hatte es schon vor dem Spieltag als Maximilian und Harald ankündigten, nicht da zu sein. Ersatz fand ich leider keinen, sodass man mit sechs Leuten Gernsheim die Stirn bieten musste. Mit dem 0:2 im Rücken war für mich der Spieltag schon gelaufen, denn ich hatte keine Hoffnungen mehr auf einen Punktgewinn.
Genauso hoffnungslos spielte ich meine Partie dann auch. Ich probierte mal wieder eine neue Eröffnung aus und kam schon im zenhten Zug in positionellen Nachteil, aus dem ich mich nicht mehr winden konnte. Im Gegenteil machte ich es durch die falschen Züge schnell noch schlimmer und war im 23. Zug unabwendbar Matt. Gernsheim war nach dem Remis von Dominik am dritten Brett dem Sieg dann schon ganz nahe. In einer wirklich wilden Benoni-Partie gewann Dominik für einen Turm zwei Figuren und hatte sehr aktives Spiel, musste aber sehr auf Mattideen des Weißen über die Grundreihe aufpassen. Nach beiderseitigen komplizierten Abwicklungen endete die Partie schließlich durch Dauerschach im Remis.
Roland verlor nach der Eröffnung, aus der er solide rauskam, bald eine Qualität und die Partie kippte langsam zu Gunsten der Gernsheimer. In anfänglicher Zeitnot patzte Rolands Gegner allerdings einen Turm und gab auf. Die jähe Aufholjagd wurde von Lukas fortgesetzt. Das erste mal in dieser Saison mit den weißen Figuren spielend, erkämpfte er sich ein Endspiel mit Springer gegen Läufer samt ein paar Bauern beiderseits, in der sein aktiverer König aber bald die Entscheidung brachte. Damit steht Lukas bei starken 2½ aus 4 Saisonspielen.
Den Ausgleich stellte dann Dieter her, dessen Gegner ihn durch die Bauernvorstöße b4 und g4 schnell über die Flügel angriff und selbst lang rochierte. Dieter griff den König durch ein Läuferopfer an und trieb ihn zurück in die Mitte. Als der Gegner durch Abtausch der Damen Entlastung suchte, verlor er zusätzlich einen Läufer, sodass Dieter mit Mehrfigur ins Endspiel ging. Anstatt den kommenden, nicht abwendbaren Verlust der Partie durch eine vorzeitige Aufgabe nicht weiter aufzuschieben, spielte Dieters Gegner weiter, bis Dieter zwei Damen durch Einzug seiner dank Mehrfigur gewonnenen Freibauern auf dem Brett hatte und Matt setzte. Den Ausgang von Dieters Partie erwarteten sowohl Jasko, als auch dessen Gegner, der Jasko kurz zuvor Remis geboten hatte. Als wie beschrieben Dieter den Ausgleich herstellte, wurde dann das Figurenendspiel von Jasko und dessen Gegner mit der Annahme des Remisangebotes beendet und das Endergebnis besiegelt.

Damit endet erneut eine wilde Achterbahnfahrt - wenn man Metaphern bedienen will. Ich hatte wie gesagt nicht mehr mit einem Punktgewinn gerechnet zu Beginn der Partien und nach meinem Verlust erst recht nicht mehr. Die Moral, und etwas Glück, hat aber den Rest der Mannschaft getragen und uns doch noch einen Punkt beschert, den wir nur allzu gerne mitnehmen werden. Die entscheidenden Spiele gegen die direkt Abstiegskonkurrenz kommen nach Weihnachten auf uns zu. Auch wenn der Abstieg meiner Meinung nur durch zwei Siege in diesen Spielen zu bewerkstelligen sein wird, muss man trotzdem schauen, sich vorab gut aufstellen zu können. Dafür ist das heutige 4:4 mehr als geeignet.

Groß-Zimmern II. - Schaafheim II. 5½ : 1½
Nach dem Kantersieg gegen Schaafheim ist man wieder ganz vorne in der B-Klasse dabei. Gepaart mit dem 7:0 aus dem ersten Spiel dürfte man wohl auch als Tabellenerster die nächsten Spiele bestreiten, wenn die zweite Mannschaft nicht bereits durch ein spielfrei ein Spiel weniger bestritten hätte. Da sowohl Wolfgang als auch Kosto fehlten, mussten zwei Ersatzleute gefunden werden. Mit Torsten und Ghiyath wurde die Mannschaft dann komplettiert und Schaafheim aufs Korn genommen. Die Schaafheimer allerdings traten nur zu fünft an und man war schon sehr bequem 2:0 vorne (Ghiyath und Martin gewannen kampflos). Nichtsdestotrotz wurde munter auf Angriff gespielt:
Torsten gewann seine Partie nach eigener Aussage etwas glücklich, da sein Gegner ein tödliches Schach übersehen hatte, dass ihn die ganze Partie gekostet hatte. Er stand aber schon längere Zeit besser und griff die feindliche Rochadestellung mit seinen Figuren bald gewinnbringend an. Siegfried hatte eine geschlossene Stellung, bei der keine Seiten zu einem ausschlaggebenden Durchbruch ansetzen konnte. Daher einigte man sich auf Remis.
Gerd und Thomas gewannen ebenfalls beide ihre Partien. Hier fehlen mir allerdings bislang Infos, wie die Partien im einzelnen liefen. Paul nahm die Herausforderung am dritten Brett an und übernahm die Führung der schwarzen Figuren. In zunächst ausgeglichener Stellung wurden seine Figuren aber dann an die Deckung wichtiger Sockelbauern gebunden und Pauls Gegner bot mehrfach Remis an. Paul lehnte aber ab, da er gewinnen wollte und patzte schlussendlich die Dame ein, wonach er aufgeben musste und so für den einzigen Schaafheimer Sieg sorgte.

Vierter Spieltag am kommenden Sonntag

Beide Mannschaften bestreiten Heimspiel

Groß-Zimmern I. - Gernsheim III.
Zum zweiten Heimspiel kommt die dritte Mannschaft von Gernsheim zu uns. Gernsheim hatte in der Saison schon früh ihr spielfrei gezogen und ist daher nicht ganz so einfach wie andere Mannschaften einzuschätzen, da mir hier keine großen Ergebnisse vorliegen, wie sie denn auftreten. An einem guten Tag werden wir den auf dem Papier doch im Vorteil geltenden Gernsheimern bestimmt auch mal den ein oder anderen Punkt abluchsen können. Da kommt es natürlich auch auf die Startaufstellungen an, ob denn beide Teams vollzählig sind. Ich lass mich mal überraschen, wie der Mannschaftskampf läuft.

Groß-Zimmern II. - Schaafheim II.
Endlich geht es auch für die zweite weiter, die von September bis zum kommenden Spieltag einfach spielfrei hatte. So kommt man nicht leicht in den Rythmus rein, weswegen erstmal Vorsicht geboten ist. Die Schaafheimer bestreiten dann ihren dritten Spieltag an den Brettern, sind also schon "drin" in der Saison. Trotzdem sollte das ein lockeres und souveränes Heimspiel werden. Schaafheim ist nicht sonderlich gut aufgestellt und sollte definitiv schlagbar sein, wenn man wie erwähnt konzentriert an die Sache ran geht. Mein Tipp lautet hier: 4½ : 2½.

Nächste Niederlage

Erste lässt weiter Chancen liegen

Langen II. - Groß-Zimmern I. 5½ : 2½
Im dritten Saisonspiel mussten wir heute die zweite Niederlage gegen den Landesklasseabsteiger aus Langen hinnehmen. Harald fiel leider aus und ich fand keinen Ersatz, sodass wir schon nur siebt antreten mussten. Vor Spielbeginn dachte ich mir, dass wir in Langen durchaus was mitnehmen können, wenn wir die meiner Meinung nach wichtigen vorderen Bretter solide spielen. Mit dem 0:1 im Rücken (wie gesagt waren wir zu siebt) ging es dann also in die Partien: Als erster wieder fertig war Maximilian, der schon in der Eröffnung einen Bauern einheimste und im späteren Verlauf seiner Partie ein Springeropfer des Gegners widerlegte. Mit der Mehrfigur auf der Habenseite war die Partie also für Max gewonnen, sein Gegner streckte dann auch bald nach einem weiteren, falschen Turmopfer die Waffen.
Lukas an Brett 4 unterschätzte einen Angriff des Gegners und wurde "zerstört" nach eigener Aussage. Dabei kam er meiner Meinung nach recht gut aus der sogenannten Moskauer Variante der sizilianischen Eröffnung raus, in der Weiß 3.Lb5+ spielt um den Weißfelder zu tauschen. Dieter bekam an Brett 8 einen Gegner mit 2124 DWZ und somit die Herkulesaufgabe des Tages zugeteilt. Obwohl er die am Damenflügel aufgezogenen weißen Schwerfiguren lange aus dem Spiel durch Blockade halten konnte, wurde er doch später überspielt und nach dem Einbruch der feindlichen Figuren im eigenen Lager besiegt.
Dominik hatte eine komplexere und vor allem geschlossene Stellung mit seinem Gegner erspielt, die nach beiderseitigen Tauschaktionen mehr und mehr verflachte und in der Punkteteilung mündete. Auch bei Jasko hieß das Endergebnis Remis. Zunächst schien Jasko durch seinen räumlichen Vorteil samt Initiative dem Punktgewinn näher zu sein als am Remis, aber gute Verteidigungszüge und aktives Spiel der Gegnerin ließ nichts von Vorteil für Jasko zu. Im endstandenen Turm- und dann Bauernendspiel war für beide nichts zu holen. Am ersten Brett habe ich ebenfalls nur remisiert, nachdem ich eine äußerst vielversprechende, aktive Stellung aufgebaut hatte. Es bot sich mir dann an, den in die Mitte geflüchteten schwarzen König mit dem Springeropfer Sg6 oder dem Bauernopfer d5 weiter zu entblößen und dann Matt zu setzen. Ich habe beides nicht gespielt und den König entwischen lassen. Danach wurde viel getauscht und im Endspiel mit andersfarbigen Läufern war auch nichts mehr zu zocken zu holen.
Langen war zu damit also durch, nur Roland kämpfte noch verbissen. Den weißen, wohl bei richtiger Spielführung gewonnenen, Angriff hat Roland noch abgewehrt, dafür aber die Qualität gegeben. Nachdem der Gegner aber eine Figur patzte hatte Roland die Oberhand und das bessere Endspiel. Im Endspiel ließ Roland dann aber den Turm stehen und musste aufgeben.

Mit der zweiten Niederlage fällt man in der Tabelle weiter gen Abstiegsplätze. Leider war wieder mehr drin im heutigen Spiel, sodass man sich hinterher doch ärgern muss. Glücklicherweise müssen wir uns nicht lange darüber den Kopf zerbrechen, denn dank überfüllter Starkenburgliga geht es in zwei Wochen nahtlos weiter. Dann müssen wir Gernsheim empfangen, eine nicht minder leichte Aufgabe.

Groß-Zimmern II. - spielfrei
Wie schon beim letzten Spiel berichtet hat die zweite Mannschaft spielfrei und startet erst im November mit ihrem ersten richtigen Spiel in die Saison, da das erste ja kampflos gewonnen wurde.

Dritter Spieltag vor der Tür

Erste Mannschaft in Langen gefordert

Langen II. - Groß-Zimmern I.
Es geht Schlag auf Schlag. Dank der prall gefüllten Starkenburgliga ist am Sonntag bereits der dritte Spieltag für unsere erste Mannschaft. In Langen muss man gegen den Absteiger der Landesklasse Süd spielen. Die Langener sind durch die Bank weg gut mit 1700ern aufgestellt, vorne natürlich etwas besser. Das dürfte bei beiderseitiger Bestbesetzung ein äußerst spannendes Spiel geben. Rein von den Zahlen her dürften wir an den vorderen Brettern die Nase vorn haben, hinten muss dafür hart um jeden Punkt gekämpft werden. An einem guten Tag schlagen wir Langen dann auch. Mein Tipp lautet 3½:4½.

Groß-Zimmern II. - spielfrei
Wie schon beim letzten Spiel berichtet hat die zweite Mannschaft spielfrei und startet erst im November mit ihrem ersten richtigen Spiel in die Saison, da das erste ja kampflos gewonnen wurde.

Kürbiskompott

Erste Mannschaft verliert deutlich

Groß-Zimmern I. - Groß-Umstadt I. 2½:5½
Eine deftige und deutliche Niederlage gab es an diesem Sonntag zum ersten Heimspiel. Groß-Umstadt trat fast in Bestbesetzung an, während wir mit Kosto und Paul die fehlenden Dominik und Jasko ersetzten. Lange Zeit sah es für uns gar nicht mal schlecht aus.
Roland und Paul eroberten früh im jeweiligen Mittelspiel die gegnerische Dame zum Preis eines eigenen Turmes. Rolands Gegner spielte noch einige Züge weiter, ehe er das baldige Matt kommen sah und aufgab. Roland hatte zuvor im Königsinder mit Sf5 eine Figur geopfert, um die schwarze Rochadestellung aufzuknacken, was ihm auch sehr schön gelang. Pauls Gegner spielte ebenfalls mit Dame weniger weiter und befand sich nach ungenauen Zügen Pauls wieder im Spiel, da seine verbleibenden Türme und der schwarzfeldrige Läufer den weißen König angriffen. Die Partie war immer noch gewonnen, wenn Paul über die offene e-Linie seine Figuren aktiv einsetzte. Psychologisch aber durch die eigenen Ungenauigkeiten verunsichert, patzte Paul nach und nach mehr Material und wurde schließlich noch komplett überspielt. Da war deutlich mehr drin!
Maximilian sah sich in zunächst recht geschlossener Stellung einem langsamen, holländischen Aufbau entgegen gesetzt und setzte zum Schluss, als die Damen getauscht und die Stellung geöffnet wurde, alles auf eine Karte. Der schwarzfeldrige Läufer und ein Turm auf der siebten Reihe sollten einen siegreichen Angriff bringen, der allerdings leicht durch Turmtausch abgeschlagen wurde. Max hatte zu diesem Zeitpunkt eine Figur weniger und gab deswegen auf.
Lukas musste heute ans dritte Brett aufrücken und sich in der Sweschnikowvariante der sizilianischen Verteidigung der aggressiven weißen Figuren, die zunächst seine Bewegungsmöglichkeiten über das Feld d6 zu blockieren versuchten. Nach einigen Abtauschen und ruhiger Entwicklung entstand ein für Weiß leicht besseres, aber schwer zu verwertendes Endspiel, bei dem sich beide Seiten auf Remis einigten.
Auch Harald musste aufrutschen. Vom siebten ans fünfte Brett aufgerutscht sah er sich im Königsinder einem sehr schnellen weißen Vorstoß am Damenflügel gegenüber, dem er nicht standhalten konnte, sodass er nach einigen entscheidenden Bauernverlusten verlor. Nicht viel besser lief es da bei mir am ersten Brett. Nachdem ich mir lange Zeit neue Eröffnungen angeschaut hatte, kam heute die Gelegenheit etwas neues in einer ernsten Partie zu wagen. Aus der Eröffnung kam ich gut raus, verlor dann aber im Mittelspiel den Faden, kam auf keine gute Ideen und ließ einen Bauernvorstoß nach g6 zu, der meine Stellung entweder sprengte oder festnagelte (je nachdem ob ich den g6-Bauer schlage oder vorbeiziehe). Beides Varianten waren deutlich besser für meinen Gegner, der samt optimalen Figuren spiel mich langsam aber sicher an die Wand spielte. In beiderseitiger Zeitnot stellte ich, immerhin bis zur letzten Patrone kämpfend, meinen Turm ein und gab auf. Experiment also leider gescheitert.

Groß-Umstadt war also nach meiner Aufgabe durch, während Dieter und Kosto noch kämpften. Dieter probierte abermals den sogenannten englischen Angriff in der Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung, fand aber durch einfallsreiche Verteidigungszüge des Schwarzen kein Durchkommen. Ein Remisangebot des Gegners lehnte er nach Rücksprache mit mir ab (da war der Mannschaftskampf noch offen) und erspielte sich in der Folge im Turmendspiel einen Mehrbauern, den er aber kurz darauf wieder derart einpatzte, dass er mit zwei Bauern weniger die Partie halten musste. Eine nicht zu schaffende Aufgabe, sodass Dieter bald in gänzlich verlorener Stellung auf Zeit verlor. Neben Roland blieb es also nur noch Kosto gegönnt, den Umstädtern einen ganzen Punkt abzuknöpfen. Nach langem Lavieren in geschlossener Stellung eroberte Kosto zwei Bauern und tauschte ins Damenendspiel ab. Es galt den eigenen Freibauern am Damenflügel vorzudrücken ohne den eigenen König der feindlichen Dame und lauernden Dauerschachs auszusetzen. Kosto spielte die Stellung, auch dank der durch die Zeitnot bedingten Ungenauigkeiten des Gegners, technisch gesehen sehr sauber runter. Schlussendlich konnte er durch ein Schach die Dame tauschen und der verbliebende Freibauer hätte gewonnen, wenn der Gegner nicht vorher aufgegeben hätte.

Als Fazit zu diesem Spiel bleibt nur zu sagen, dass zeitgleich zum Kürbismarkt wir an manchen Brettern anstatt mit dem Kopf mit Kürbissen gespielt haben mussten. Roland verlor beim Zusehen einige Nerven und die Mannschaft durch die Niederlage auch die Tabellenführung. Jetzt heißt es aufstehen, Mund abwischen und weiter machen. In zwei Wochen müssen wir schon wieder ran. Dann gegen die Mitaufstiegsfavoriten aus Langen, gegen die es nicht einfacher werden wird.

Groß-Zimmern II. - spielfrei
Wie schon beim letzten Spiel berichtet hat die zweite Mannschaft spielfrei und startet erst im November mit ihrem ersten richtigen Spiel in die Saison, da das erste ja kampflos gewonnen wurde.

Ausblick und Infos

Skat am kommenden Freitag, Spiel am kommenden Sonntag

Am kommenden Freitag, dem 11. Oktober, wird um 20 Uhr das nächste vereinsinterne Skatturnier gespielt. Roland kümmert sich um die Organisation, sprich Getränke und dem Turnier selbst. Ich hoffe auf rege Teilnahme!

Groß-Zimmern I. - Groß-Umstadt I.
Beim ersten Heimspiel der Saison empfangen wir den letzten Gegner der letzten Saison, Groß-Umstadt. Die Umstädter haben zu Beginn eine überraschende Niederlage einstecken müssen, da sie recht ersatzgeschwächt angetreten sind. Laut Papier sind sie eigentlich nicht den Abstiegskandidaten zuzurechnen, können aber beim verpatzten Saisonstart bald in den Abstiegskampf rutschen. Und da kommen wir ins Spiel. Da wir selbst mal wieder (und eigentlich wie immer) zu den Abstiegsaspiranten gezählt werden und jeden Punkt gebrauchen können, sollten wir möglichst stark antreten und versuchen die Punkte daheim zu behalten. Es ist schwer abzuschätzen, ob Groß-Umstadt erneut ersatzgeschwächt antritt, aber egal wie es kommt, wir müssen unser bestes geben und werden einen spannenden Mannschaftskampf erhalten. Mein Tipp lautet 4:4.

Groß-Zimmern II. - spielfrei
Wie schon beim letzten Spiel berichtet hat die zweite Mannschaft spielfrei und startet erst im November mit ihrem ersten richtigen Spiel in die Saison, da das erste ja kampflos gewonnen wurde.

Auftakt nach Maß

Zwei Siege zum Beginn - zwei mal Tabellenführer

TEC Darmstadt I. - Groß-Zimmern I. 2:6
Mit einem deutlichen Auswärtssieg beginnt unsere erste Mannschaft die neue Saison. Die Schachabteilung und erste Mannschaft des TEC Darmstadts zählt meiner Meinung nach zu den wenigen schlagbaren Mannschaften der diesjährigen Saison, weswegen sich gleich zum ersten Spieltag die erste Hürde aufbaute, die genommen werden wollte. Mit Paul an Brett 8, als Ersatz für den im Urlaub weilenden Dieter (schöne Grüße nach Istrien!), verstärkt, konnten um Punkt neun Uhr die Partien starten.
Nach gut einer Stunde war Jasko an Brett 7, der seinen Gegner schon in der Eröffnung positionell überspielt hatte, fertig und machte den ersten ganzen Punkt für uns klar. Sein Gegner übersah einen Figurenverlust durch ein Damenschach und darauf folgende Tauschaktionen und gab auf. Die Darmstädter waren indes mit drei Ersatzspielern angerückt, konnten aber einen groben Patzer von Maximilian an Brett 5 (ein Dameneinsteller) zum frühen 1:1 Ausgleich nutzen. Doch dieser hielt nicht lange, da Harald (Brett 6) seine eigentlich ruhige Sizilianischpartie nach dem Gewinn einer Qualität souverän und schnell nach Hause schaukelte. Der erneuten Führung setzte Dominik bald das 3:1 auf. Schon im 14ten Zug gewann er durch eine Springergabel die Qualität, wenig später einige Bauern, machte es aber durch Ungenauigkeiten im weiteren Verlauf nochmals spannend. Zwischenzeitlich hatte er in recht offener Stellung zwei Türme plus 4 Mehrbauern gegen das Läuferpaar und einen Turm, dann schlussendlich aber ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern, das locker zu gewinnen war.

Roland bekam am zweiten Brett zwischenzeitlich ein Remisangebot, dass er in leicht besserer Stellung widerwillig, aber für die Mannschaft, annahm. An Brett 4 spielte unser Debutant Lukas seine aller erste Partie überhaupt für Groß-Zimmern und konnte zum Einstand ebenfalls einen ganzen Punkt einfahren. Mit den schwarzen Figuren spielend musste Lukas einigen Druck des Gegners aushalten, dem er aber geschickt durch positionelles Spiel und Figurenabtauschen stand hielt. Weiß opferte dann auf f7 einen Springer, in der Hoffnung die Figur durch Öffnung der schwarzen Rochadestellung vorteilhaft zurück zu erobern. Lukas Gegner vergriff sich dann aber, hinterließ Lukas einfach eine Mehrfigur und gab direkt auf. An Brett 1 spielte ich eine sehr zugestellte, langsam zu knetende Partie mit den weißen Figuren, die aber dank etlicher Tempiverluste meines Gegners und einem klaren Plan entlang der h-Linie anzugreifen sehr bald zu meinen Gunsten kippte. Dem schon lange gesicherten Mannschaftssieg hätte Paul beinahe noch die Krone mit einem weiteren Sieg aufgesetzt, fand aber in einem sehr interessanten Endspiel mit Qualität weniger für drei Bauern nicht den richtigen Durchbruch und musste sich nach fast fünfeinhalbstunden Spielzeit ins Remis fügen.

Ein Sieg zum Anfang, was will man mehr. Die zwei Punkte helfen uns schon mal enorm das Ziel, den erneuten Klassenerhalt, zu schaffen. Auch die vielen Brettpunkte, durch die man nach dem ersten Spieltag nun von der Tabellenspitze lacht, könnten im weiteren Verlauf der Saison wichtig sein. Fürs erste sind wir aber Tabellenführer!

Reinheim/Groß-Bieberau II. - Groß-Zimmern II. 0:7 (kl)
Die zweite Mannschaft darf nach dem ersten Spieltag von der Spitze der B-Klasse grüßen, da man kampflos gegen Reinheim/Groß-Bieberau II. gewonnen hat. Durch eine ungerade Anzahl an Mannschaften in der B-Klasse hat die zweite Mannschaft in Runde zwei nochmals spielfrei. Damit fängt die eigentliche Saison für uns erst im November, zum dritten Spieltag an.

Auftakt zur Saison 2019/20

Zwei Auswärtsspiele zu Beginn

TEC Darmstadt I. - Groß-Zimmern I.
Nach der Sommerpause beginnt am 22. September in unserem Bezirk wieder die Runde. Unsere erste Mannschaft spielt in der nun auf 11 Mannschaften angewachsenen Starkenburliga neu aufgestellt um die Nichtabstiegsplätze mit und darf zu Beginn einen, der wohl rarer gesähten schlagbaren Gegner zum Tanz auffordern. Zu Gast beim TEC Darmstadt darf auf einen ausgeglichenen Kampf gehofft werden. Den Vorteil sehe ich allerdings gerade durch die vielen jungen Spieler verstärkt, bei unserer ersten Mannschaft. Natürlich muss die die neue Mannschaft erst mal zusammenwachsen und die ersten Hürden überstehen, aber da bleibe ich optimistisch und tippe auf ein lockeres 3:5 für uns zum Auftakt.

Reinheim/Groß-Bieberau II. - Groß-Zimmern II.
In die B-Klasse abgestiegen und leichten Umstrukturierungen unterworfen beginnt unsere zweite Mannschaft zu Gast in Groß-Bieberau. Den Gastgeber schätze ich persönlich als durchaus schlagbar und daher machbare Aufgabe ein. Wenn wir nicht gerade einen schlechten Tag erwischen, rechne ich hier mit einem ebenso souveränen Auftaktsieg, wie ich ihn bei unserer ersten Mannschaft in der Starkenburgliga einplane. Das Ziel der zweiten Mannschaft sollte sein im oberen Mittelfeld mitzuspielen, gegebenenfalls ist auch der Aufstieg drin. Das bleibt allerdings abzuwarten. Mein erster Tipp für das anstehende erste Spiel lautet 3:4 für uns. Man muss dabei beachten, dass in der B-Klasse nur sieben Spieler pro Mannschaft antreten.